~ eine Geschichte auf die man sich einlassen muss

Das Lavendelzimmer
von Nina George
erschienen im Knaur Verlag am 01. April 2014
Taschenbuch 384 Seiten
Wichtelgeschenk
Coverrechte liegen beim Verlag
Klappentext
Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.
Meine Meinung und Fazit
Das Lavendelzimmer spielt nur eine untergeordnete Rolle und vermutlich ist das Buch unter dem Titel „Das Bücherschiff“ bekannter. Nach 21 Jahren öffnet der Buchhändler Perdu ein Zimmer. In diesem Zimmer denkt er an seine große Liebe. Aber weshalb hat er es so lange verborgen gehalten? Ein ebenso lange ungeöffneter Brief seiner Geliebten bringt die Wende. Perdu liest ihn und begibt sich mit seinem Bücherschiff und einem Gefährten auf eine Reise.
Die wesentliche Botschaft ist in diesem Buch verborgen: Heilung findet man allein durch Bücher und ihre Geschichten. Perdus Bücherregale sind nicht nach Genre, Autoren oder alphabetisch sortiert. Nein, die Sortierung erfolgt nach Krankheiten. Das ist wirklich etwas Besonderes. Perdu nimmt eine ähnliche Kundeneinteilung vor und bringt sie mit dem passenden Buch zusammen. Perdus eigene Leben- und Liebesgeschichte offenbart sich auf der Reise und geht auch sehr zu Herzen.
Nina George hat einen angenehmen Schreibstil und ich konnte mich auch vollkommen in die Geschichte vertiefen. Das Setting Frankreich hat mir sehr gut gefallen. Sehr gerne vergebe ich 5 Hühnchen 🐥🐥🐥🐥🐥 und empfehle das Buch gerne weiter.