Liebesroman,  Messingfeld Caroline

~ ab in die Berge und nach vorne schauen

Rezensionsexemplar von der Autorin
Coverrechte liegen bei der Autorin

Klappentext
Als Musical-Darstellerin auf einem Traumschiff ist Ally überall und nirgends zu Hause – bis sie aufgrund einer schweren Erkrankung ihrer Mutter in ihre Heimat zurückkehrt. Nach der grenzenlosen Freiheit fällt es Ally schwer, sich an das ruhige Leben auf dem Lande zu gewöhnen. Doch als sie in einer kleinen Tierarztpraxis in Lenggries aushilft, erkennt sie, dass kleine Umwege zum großen Glück führen können…

Meine Meinung und Fazit
Alice Winter kehrt nach Lenggries zurück. Ihre Tätigkeit als Musicaldarstellerin auf einem Traumschiff ist vorbei, und die Wohnung in Hamburg, die sie sich mit zwei Freundinnen teilt, soll saniert werden. Als sie nach Hause kommt, erfährt sie, dass es ihrer Mutter gesundheitlich nicht so gut geht und ihr Arzt ihr eine Kur empfohlen hat. Alice muss kurzfristig in der Tierarztpraxis aushelfen und sich um die Tierpension ihrer Mutter kümmern. Die Beziehung zu Tierarzt Br. Brunner ist etwas distanziert. Und auch die Begegnung mit ihrem Ex-Freund Florian nagt an Alice. Ihr ehemaliger Tanzpartner Markus ist dagegen sehr hilfsbereit und engagiert. Nach kurzer Eingewöhnungsphase nimmt sich Alice einiger Probleme an und findet immer besser ihren Platz in Lenggries. Die zwei Katzen in der Tierpension wachsen ihr ganz schnell ans Herz.
Ich konnte mich mit der Geschichte nicht richtig anfreunden. Die genaue Ursache kann ich nicht benennen. Allerdings haben das gewählte Schriftbild und die Gendersternchen meinen Lesefluss gestört. Auch die Emotionen haben sich nicht übertragen. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass die Verbindung zwischen Alice und ihrer Mutter als Mutter-Tochter nicht existent war. Vielleicht war es einfach Alice, die sich zu viele Gedanken über Wenn und Aber gemacht hat.
Nur im letzten Drittel des Buches habe ich mich wohlgefühlt. Da habe ich auch einen kleinen Zugang zu Alice gefunden. Die Beschreibungen der Berge, der Tierarztpraxis und der schönen Katzenpension haben mir gut gefallen. Und auch ihre Freundinnen aus Hamburg mochte ich gerne, obwohl die nur einen kleinen Teil der Geschichte ausgemacht haben. Auch der Besuch im Pfötchencafé hat mir gefallen. Der Schreibstil ist ziemlich leger und unkompliziert. Von mir gibt es 3,5 tierische 🐥🐥🐥🐥 Hühnchen.

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