Familiensaga,  Fischer Alexandra

~ ein gigantisches Ende … wirklich?

Rezensionsexemplar von Alexandra Fischer
Coverrechte liegen bei ihr

Klappentext
Teil fünf der bewegenden Familiensaga! Die Zeit der Veränderung ist gekommen. Westsamoa steht vor der Unabhängigkeit, doch wird die Familie von Bahlow ein Teil der Zukunft sein?

Apia, 1956: Während Westsamoa sich langsam vom kolonialen Erbe löst, geht es auch bei der Familie von Bahlow um weitreichende Veränderungen. Ein neues Gesicht mit einem vertrauten Namen taucht in Apia auf – und mit ihm die Geister der Vergangenheit. Martha wird gezwungen, sich alten Erinnerungen zu stellen, während Gertrud und Emilie versuchen, in Kalifornien Wurzeln zu schlagen. Sefina hingegen muss einem alten Feind gegenübertreten und Paul trifft eine Entscheidung, deren Konsequenzen die gesamte Familie erschüttern. Inmitten politischer Umbrüche, persönlicher Prüfungen und einer sich wandelnden Gesellschaft muss jedes Familienmitglied entscheiden, ob es in Westsamoa eine Zukunft hat. Wird Tamalele am Ende wieder zur Heimat der von Bahlows oder endgültig zum Symbol eines verlorenen Traums?

Meine Meinung
Bin ich bereit für den Schluss? Nein. Diese außergewöhnliche Familiensaga und ihre Figuren sind mir ans Herz gewachsen. Ich möchte noch länger bei ihnen verweilen und mehr über ihr Leben erfahren. Alexandra Fischer hat letztendlich alles vereint, was zusammengehört, auch wenn möglicherweise noch nicht alle Familienmitglieder davon überzeugt sind. Ich hatte die Gelegenheit, ein weiteres Mal nach Samoa zu reisen, Tamale zu entdecken, mit Aggie an der Bar zu sitzen und noch viele weitere Dinge zu erleben. Ich habe viel gelacht, aber ich war auch tief traurig über einen großen Verlust. Es hat mich sehr beeindruckt, dass Martha am Ende mit ihrer Vergangenheit abschließen konnte und nach vorn blickt. Mir hat es sehr gut gefallen, dass am Ende eine Person aus dem großen Familienkreis auftaucht und schließlich alles zusammenführt. Auch die geschichtlichen und politischen Wandlungen sind positiv dargestellt und nachvollziehbar.

Fazit
Lest die Familiensaga, lasst euch von Samoa verzaubern und leidet mit der ganzen Familie unter dem Patriarchen. Und seid gespannt auf die Spin-offs. Alexandra Fischer hat einen Spannungsbogen eingebaut, der sich über viele Jahre erstreckt und wirklich groß ist. Trotz der zahlreichen Familienangehörigen und weiteren Figuren in der Saga habe ich Ihren roten Faden stets im Blick behalten. Die Bahlow-Saga ist spannend und abwechslungsreich, und sie bringt ein Gefühlsbad der Emotionen mit sich. Eine Reihe von Höhepunkten für mich. Ich gebe sehr gerne 5 🐥🐥🐥🐥🐥 und natürlich eine Leseempfehlung für die komplette Reihe.

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